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Deutsch / GmbH / Sonstige Dienstleistungen / 01213

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Deutsch

Für die Anmeldung Ihrer selbständigen Tätigkeit können Sie sich an folgenden Schritten orientieren:

Gewerbe

Erkundigen Sie sich zunächst, ob Sie eine Erlaubnis oder Genehmigung benötigen bzw. eine Fachkundeprüfung ablegen müssen. Auskünfte erteilt die Industrie- und Handelskammer.
Planen Sie eine handwerkliche oder handwerksähnliche Tätigkeit, müssen Sie sich in die Handwerksrolle oder im Verzeichnis der handwerksähnlichen Gewerbe bei der Handwerkskammer eintragen lassen.
Sobald alle notwendigen Unterlagen vorliegen, melden Sie Ihr Vorhaben beim Gewerbeamt an. Das Gewerbeamt informiert alle weiteren Behörden und Institutionen, wie bspw. das Finanzamt, das Ordnungsamt, die Berufsgenossenschaft, die Industrie- und Handelskammer oder die Handwerkskammer.


Quelle und weitere Informationen

Dienstleistungen

Es gibt ganz viele verschiedene Tätigkeiten im Dienstleistungsbereich und dementsprechend viele Ausbildungen. Das reicht von einfachen, schnell zu erlernenden Tätigkeiten, bis zu hoch qualifizierten Dienstleistungen, für die man eine lange Ausbildung samt akademischem Abschluss braucht.

Sie sind sich nicht sicher, ob Sie mit Ihrem Unternehmen eine Dienstleistung ausüben? Als Dienstleistung bezeichnet man ein nicht-materielles Wirtschaftsgut, welches auf Anfrage eines Kunden erbracht wird, meist gleichzeitig erzeugt und verbraucht wird, nicht gelagert und (normalerweise) nicht übertragen werden kann. Im allgemeinen Sprachgebrauch nennen wir es einfach: eine Tätigkeit (im Unterschied zu einem Produkt).

Mehr und mehr kommen zu den klassischen Dienstleistungen, wie Beratung und Pflegedienste, spezialisierte Angebote, die industrielle Produkte ergänzen – wie zum Beispiel Beratungs- oder Schulungsangebote.

Dienstleistungs-Angebote gibt es in nahezu allen Bereichen:

  • Bildung und Beratung
    • steuerliche, juristische, betriebswirtschaftliche u.a. Beratung
    • Schulungs- und Weiterbildungseinrichtungen
  • Gesundheit und Soziales
    • Ärztliche Versorgung
    • Ambulante Pflegedienste
    • Kindertagesbetreuung
  • Haus und Garten
    • Einrichtungsberatung
    • Haushalthilfe
    • Hausmeisterdienste
    • Hausverwaltung
  • Freizeit,Kultur,Tourismus
    • Gastronomie
    • Reiseveranstaltungen
    • Konzertveranstaltungen
  • Unternehmensnahe Dienstleistungen
    • Logistikplanung
    • Personaldienstleistungen
    • Speditionen
  • Wissensbasierte Dienstleistungen
    • Forschung und Entwicklung
    • Ingenieurdienstleistungen
    • Internet und Kommunikation

Dienstleistungen werden entweder den gewerblichen oder freiberuflichen Tätigkeiten zugeordnet.

Quelle und weitere Informationen

Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)

Die GmbH gehört zu den Kapitalgesellschaften. Sie ist für Gründerinnen und Gründer geeignet, die ihre Haftung beschränken möchten.

Gründung

Die GmbH wird von mindestens einem Gesellschafter (Ein-Personen-GmbH) gegründet. Der Gesellschaftsvertrag muss notariell beurkundet werden. Das Mindeststammkapital beträgt 25.000 Euro.

GmbH-Vertrag

Der GmbH-Vertrag muss u.a. Angaben zu folgenden Punkten enthalten:

  • Firma, Sitz der Gesellschaft
  • Gegenstand des Unternehmens
  • Dauer der Gesellschaft
  • Stammkapital, Stammeinlagen
  • Tätigkeitsverpflichtung der Gesellschafter
  • Geschäftsführer
  • Vertretungsregelung
  • Gesellschafterbeschlüsse
  • Gesellschafterversammlung
  • Geschäftsjahr und Jahresabschluss
  • Gewinnverteilung
  • Gesellschafterveränderungen
  • Wettbewerbsverbot

Musterprotokoll

Für einfache Standardgründungen mit einem oder bis zu drei Gesellschaftern kann auch ein Musterprotokoll verwendet werden. Anders als beim normalen Gesellschaftsvertrag kombiniert es Gesellschaftsvertrag, Gesellschafterliste und Bestellung des Geschäftsführers. Die Gründung wird dadurch einfacher, schneller und kostengünstiger. Das Musterprotokoll muss ebenfalls notariell beurkundet werden.


Ein Musterprotokoll für Einpersonengesellschaften finden Sie hier als PDF zum Download.

Ein Musterprotokoll für Mehrpersonengesellschaften finden Sie hier als PDF zum Download.

Anmeldung und Eintragung im Handelsregister

Für die Anmeldung der GmbH beim elektronischen Handelsregister müssen folgende Unterlagen vorgelegt werden:

  • das notariell beurkundete Musterprotokoll oder
  • der Gesellschaftsvertrag,
  • die Legitimation der Geschäftsführer, sofern diese nicht bereits im Gesellschaftsvertrag genannt sind,
  • eine unterschriebene Liste der Gesellschafter mit Name, Vorname, Geburtsdatum und Wohnort der Gesellschafter sowie der Betrag der übernommenen Stammeinlage jedes Gesellschafters,
  • falls Sacheinlagen geleistet worden sind, die Verträge, die den Festsetzungen zugrunde liegen oder zu ihrer Ausführung geschlossen worden sind, und der Sachgründungsbericht,
  • wenn Sacheinlagen vereinbart sind, Unterlagen darüber, dass der Wert der Sacheinlagen den Betrag der dafür übernommenen Stammeinlagen erreicht,
  • Die Einlage kann durch Bareinlagen, Sacheinlagen (z.B. Maschinen) oder durch gemischte Einlagen erbracht werden. Sacheinlagen müssen vor der Anmeldung der Gesellschaft geleistet sein. Bei Bareinlagen muss vor Anmeldung mindestens ein Viertel der Summe einbezahlt werden. Zusammen mit einer etwaigen Sacheinlage muss mindestens die Hälfte des Mindeststammkapitals vor der Anmeldung der Gesellschaft erbracht werden, als mindestens 12.500 Euro. 

Haftung

Gegenüber Gläubigern haftet die GmbH – in der Regel – nur mit ihrem Gesellschaftsvermögen. Die Gesellschafter haften nicht mit ihrem privaten Vermögen, allerdings gibt es Ausnahmen. Beispiele: Gesellschafter haften zusätzlich mit Privatvermögen bei persönlichen Krediten oder Bürgschaften. Sie haften auch persönlich bei Verstößen gegen die strengen Regeln über das GmbH-Kapital sowie bei der so genannten Durchgriffshaftung (z. B. bei bestimmten Schadenersatzansprüchen).

Unternehmensbezeichnung

Der Name kann in Form einer Personen-, Sach-, Phantasie- oder Mischfirma gewählt werden. Der Zusatz „Gesellschaft mit beschränkter Haftung" oder „GmbH" ist verpflichtend. Zum Beispiel: „Meier GmbH“.

Steuern

Die GmbH muss Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer sowie den Solidaritätszuschlag entrichten. Bei Gewinnausschüttungen an Anteilseigner ist Kapitalertragsteuer fällig.

Ein-Personen-GmbH

Durch eine notariell beurkundete Erklärung kann ein Einzelunternehmen auch in eine so genannte Ein-Personen-GmbH umgewandelt werden.
Diese Rechtsform vereint die Vorteile einer Einzelunternehmung mit denen einer GmbH. Der Unternehmer/Inhaber wird dabei zu seinem eigenen angestellten Geschäftsführer und ist somit gleichzeitig Chef und Angestellter.
Die Organstruktur ist grundsätzlich mit der der Mehr-Personen-GmbH identisch. Hat der Alleingesellschafter allerdings auch die Geschäftsführung inne, so unterliegt sein Vertreterhandeln nach § 35 Abs. 4 GmbHG dem § 181 BGB, der das Insichgeschäft verbietet. Eine Befreiung von § 181 BGB bedarf der Eintragung im Register.
Die oben aufgeführten Informationen zur Rechtsform stellen keine Rechtsberatung dar.

Hinweis: Das Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen (MoMiG) gilt seit dem 01. November 2008. Das Gesetz soll vorrangig Unternehmensgründungen erleichtern und beschleunigen. Sie finden das Gesetz hier.

Quelle und weitere Informationen

Behörden

Deutsch

Für die Anmeldung Ihrer selbständigen Tätigkeit können Sie sich an folgenden Schritten orientieren:

Gewerbe

Erkundigen Sie sich zunächst, ob Sie eine Erlaubnis oder Genehmigung benötigen bzw. eine Fachkundeprüfung ablegen müssen. Auskünfte erteilt die Industrie- und Handelskammer.
Planen Sie eine handwerkliche oder handwerksähnliche Tätigkeit, müssen Sie sich in die Handwerksrolle oder im Verzeichnis der handwerksähnlichen Gewerbe bei der Handwerkskammer eintragen lassen.
Sobald alle notwendigen Unterlagen vorliegen, melden Sie Ihr Vorhaben beim Gewerbeamt an. Das Gewerbeamt informiert alle weiteren Behörden und Institutionen, wie bspw. das Finanzamt, das Ordnungsamt, die Berufsgenossenschaft, die Industrie- und Handelskammer oder die Handwerkskammer.


Quelle und weitere Informationen

Dienstleistungen

Es gibt ganz viele verschiedene Tätigkeiten im Dienstleistungsbereich und dementsprechend viele Ausbildungen. Das reicht von einfachen, schnell zu erlernenden Tätigkeiten, bis zu hoch qualifizierten Dienstleistungen, für die man eine lange Ausbildung samt akademischem Abschluss braucht.

Sie sind sich nicht sicher, ob Sie mit Ihrem Unternehmen eine Dienstleistung ausüben? Als Dienstleistung bezeichnet man ein nicht-materielles Wirtschaftsgut, welches auf Anfrage eines Kunden erbracht wird, meist gleichzeitig erzeugt und verbraucht wird, nicht gelagert und (normalerweise) nicht übertragen werden kann. Im allgemeinen Sprachgebrauch nennen wir es einfach: eine Tätigkeit (im Unterschied zu einem Produkt).

Mehr und mehr kommen zu den klassischen Dienstleistungen, wie Beratung und Pflegedienste, spezialisierte Angebote, die industrielle Produkte ergänzen – wie zum Beispiel Beratungs- oder Schulungsangebote.

Dienstleistungs-Angebote gibt es in nahezu allen Bereichen:

  • Bildung und Beratung
    • steuerliche, juristische, betriebswirtschaftliche u.a. Beratung
    • Schulungs- und Weiterbildungseinrichtungen
  • Gesundheit und Soziales
    • Ärztliche Versorgung
    • Ambulante Pflegedienste
    • Kindertagesbetreuung
  • Haus und Garten
    • Einrichtungsberatung
    • Haushalthilfe
    • Hausmeisterdienste
    • Hausverwaltung
  • Freizeit,Kultur,Tourismus
    • Gastronomie
    • Reiseveranstaltungen
    • Konzertveranstaltungen
  • Unternehmensnahe Dienstleistungen
    • Logistikplanung
    • Personaldienstleistungen
    • Speditionen
  • Wissensbasierte Dienstleistungen
    • Forschung und Entwicklung
    • Ingenieurdienstleistungen
    • Internet und Kommunikation

Dienstleistungen werden entweder den gewerblichen oder freiberuflichen Tätigkeiten zugeordnet.

Quelle und weitere Informationen

Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)

Die GmbH gehört zu den Kapitalgesellschaften. Sie ist für Gründerinnen und Gründer geeignet, die ihre Haftung beschränken möchten.

Gründung

Die GmbH wird von mindestens einem Gesellschafter (Ein-Personen-GmbH) gegründet. Der Gesellschaftsvertrag muss notariell beurkundet werden. Das Mindeststammkapital beträgt 25.000 Euro.

GmbH-Vertrag

Der GmbH-Vertrag muss u.a. Angaben zu folgenden Punkten enthalten:

  • Firma, Sitz der Gesellschaft
  • Gegenstand des Unternehmens
  • Dauer der Gesellschaft
  • Stammkapital, Stammeinlagen
  • Tätigkeitsverpflichtung der Gesellschafter
  • Geschäftsführer
  • Vertretungsregelung
  • Gesellschafterbeschlüsse
  • Gesellschafterversammlung
  • Geschäftsjahr und Jahresabschluss
  • Gewinnverteilung
  • Gesellschafterveränderungen
  • Wettbewerbsverbot

Musterprotokoll

Für einfache Standardgründungen mit einem oder bis zu drei Gesellschaftern kann auch ein Musterprotokoll verwendet werden. Anders als beim normalen Gesellschaftsvertrag kombiniert es Gesellschaftsvertrag, Gesellschafterliste und Bestellung des Geschäftsführers. Die Gründung wird dadurch einfacher, schneller und kostengünstiger. Das Musterprotokoll muss ebenfalls notariell beurkundet werden.


Ein Musterprotokoll für Einpersonengesellschaften finden Sie hier als PDF zum Download.

Ein Musterprotokoll für Mehrpersonengesellschaften finden Sie hier als PDF zum Download.

Anmeldung und Eintragung im Handelsregister

Für die Anmeldung der GmbH beim elektronischen Handelsregister müssen folgende Unterlagen vorgelegt werden:

  • das notariell beurkundete Musterprotokoll oder
  • der Gesellschaftsvertrag,
  • die Legitimation der Geschäftsführer, sofern diese nicht bereits im Gesellschaftsvertrag genannt sind,
  • eine unterschriebene Liste der Gesellschafter mit Name, Vorname, Geburtsdatum und Wohnort der Gesellschafter sowie der Betrag der übernommenen Stammeinlage jedes Gesellschafters,
  • falls Sacheinlagen geleistet worden sind, die Verträge, die den Festsetzungen zugrunde liegen oder zu ihrer Ausführung geschlossen worden sind, und der Sachgründungsbericht,
  • wenn Sacheinlagen vereinbart sind, Unterlagen darüber, dass der Wert der Sacheinlagen den Betrag der dafür übernommenen Stammeinlagen erreicht,
  • Die Einlage kann durch Bareinlagen, Sacheinlagen (z.B. Maschinen) oder durch gemischte Einlagen erbracht werden. Sacheinlagen müssen vor der Anmeldung der Gesellschaft geleistet sein. Bei Bareinlagen muss vor Anmeldung mindestens ein Viertel der Summe einbezahlt werden. Zusammen mit einer etwaigen Sacheinlage muss mindestens die Hälfte des Mindeststammkapitals vor der Anmeldung der Gesellschaft erbracht werden, als mindestens 12.500 Euro. 

Haftung

Gegenüber Gläubigern haftet die GmbH – in der Regel – nur mit ihrem Gesellschaftsvermögen. Die Gesellschafter haften nicht mit ihrem privaten Vermögen, allerdings gibt es Ausnahmen. Beispiele: Gesellschafter haften zusätzlich mit Privatvermögen bei persönlichen Krediten oder Bürgschaften. Sie haften auch persönlich bei Verstößen gegen die strengen Regeln über das GmbH-Kapital sowie bei der so genannten Durchgriffshaftung (z. B. bei bestimmten Schadenersatzansprüchen).

Unternehmensbezeichnung

Der Name kann in Form einer Personen-, Sach-, Phantasie- oder Mischfirma gewählt werden. Der Zusatz „Gesellschaft mit beschränkter Haftung" oder „GmbH" ist verpflichtend. Zum Beispiel: „Meier GmbH“.

Steuern

Die GmbH muss Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer sowie den Solidaritätszuschlag entrichten. Bei Gewinnausschüttungen an Anteilseigner ist Kapitalertragsteuer fällig.

Ein-Personen-GmbH

Durch eine notariell beurkundete Erklärung kann ein Einzelunternehmen auch in eine so genannte Ein-Personen-GmbH umgewandelt werden.
Diese Rechtsform vereint die Vorteile einer Einzelunternehmung mit denen einer GmbH. Der Unternehmer/Inhaber wird dabei zu seinem eigenen angestellten Geschäftsführer und ist somit gleichzeitig Chef und Angestellter.
Die Organstruktur ist grundsätzlich mit der der Mehr-Personen-GmbH identisch. Hat der Alleingesellschafter allerdings auch die Geschäftsführung inne, so unterliegt sein Vertreterhandeln nach § 35 Abs. 4 GmbHG dem § 181 BGB, der das Insichgeschäft verbietet. Eine Befreiung von § 181 BGB bedarf der Eintragung im Register.
Die oben aufgeführten Informationen zur Rechtsform stellen keine Rechtsberatung dar.

Hinweis: Das Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen (MoMiG) gilt seit dem 01. November 2008. Das Gesetz soll vorrangig Unternehmensgründungen erleichtern und beschleunigen. Sie finden das Gesetz hier.

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Formulare

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Kosten

Deutsch

Für die Anmeldung Ihrer selbständigen Tätigkeit können Sie sich an folgenden Schritten orientieren:

Gewerbe

Erkundigen Sie sich zunächst, ob Sie eine Erlaubnis oder Genehmigung benötigen bzw. eine Fachkundeprüfung ablegen müssen. Auskünfte erteilt die Industrie- und Handelskammer.
Planen Sie eine handwerkliche oder handwerksähnliche Tätigkeit, müssen Sie sich in die Handwerksrolle oder im Verzeichnis der handwerksähnlichen Gewerbe bei der Handwerkskammer eintragen lassen.
Sobald alle notwendigen Unterlagen vorliegen, melden Sie Ihr Vorhaben beim Gewerbeamt an. Das Gewerbeamt informiert alle weiteren Behörden und Institutionen, wie bspw. das Finanzamt, das Ordnungsamt, die Berufsgenossenschaft, die Industrie- und Handelskammer oder die Handwerkskammer.


Quelle und weitere Informationen

Dienstleistungen

Es gibt ganz viele verschiedene Tätigkeiten im Dienstleistungsbereich und dementsprechend viele Ausbildungen. Das reicht von einfachen, schnell zu erlernenden Tätigkeiten, bis zu hoch qualifizierten Dienstleistungen, für die man eine lange Ausbildung samt akademischem Abschluss braucht.

Sie sind sich nicht sicher, ob Sie mit Ihrem Unternehmen eine Dienstleistung ausüben? Als Dienstleistung bezeichnet man ein nicht-materielles Wirtschaftsgut, welches auf Anfrage eines Kunden erbracht wird, meist gleichzeitig erzeugt und verbraucht wird, nicht gelagert und (normalerweise) nicht übertragen werden kann. Im allgemeinen Sprachgebrauch nennen wir es einfach: eine Tätigkeit (im Unterschied zu einem Produkt).

Mehr und mehr kommen zu den klassischen Dienstleistungen, wie Beratung und Pflegedienste, spezialisierte Angebote, die industrielle Produkte ergänzen – wie zum Beispiel Beratungs- oder Schulungsangebote.

Dienstleistungs-Angebote gibt es in nahezu allen Bereichen:

  • Bildung und Beratung
    • steuerliche, juristische, betriebswirtschaftliche u.a. Beratung
    • Schulungs- und Weiterbildungseinrichtungen
  • Gesundheit und Soziales
    • Ärztliche Versorgung
    • Ambulante Pflegedienste
    • Kindertagesbetreuung
  • Haus und Garten
    • Einrichtungsberatung
    • Haushalthilfe
    • Hausmeisterdienste
    • Hausverwaltung
  • Freizeit,Kultur,Tourismus
    • Gastronomie
    • Reiseveranstaltungen
    • Konzertveranstaltungen
  • Unternehmensnahe Dienstleistungen
    • Logistikplanung
    • Personaldienstleistungen
    • Speditionen
  • Wissensbasierte Dienstleistungen
    • Forschung und Entwicklung
    • Ingenieurdienstleistungen
    • Internet und Kommunikation

Dienstleistungen werden entweder den gewerblichen oder freiberuflichen Tätigkeiten zugeordnet.

Quelle und weitere Informationen

Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)

Die GmbH gehört zu den Kapitalgesellschaften. Sie ist für Gründerinnen und Gründer geeignet, die ihre Haftung beschränken möchten.

Gründung

Die GmbH wird von mindestens einem Gesellschafter (Ein-Personen-GmbH) gegründet. Der Gesellschaftsvertrag muss notariell beurkundet werden. Das Mindeststammkapital beträgt 25.000 Euro.

GmbH-Vertrag

Der GmbH-Vertrag muss u.a. Angaben zu folgenden Punkten enthalten:

  • Firma, Sitz der Gesellschaft
  • Gegenstand des Unternehmens
  • Dauer der Gesellschaft
  • Stammkapital, Stammeinlagen
  • Tätigkeitsverpflichtung der Gesellschafter
  • Geschäftsführer
  • Vertretungsregelung
  • Gesellschafterbeschlüsse
  • Gesellschafterversammlung
  • Geschäftsjahr und Jahresabschluss
  • Gewinnverteilung
  • Gesellschafterveränderungen
  • Wettbewerbsverbot

Musterprotokoll

Für einfache Standardgründungen mit einem oder bis zu drei Gesellschaftern kann auch ein Musterprotokoll verwendet werden. Anders als beim normalen Gesellschaftsvertrag kombiniert es Gesellschaftsvertrag, Gesellschafterliste und Bestellung des Geschäftsführers. Die Gründung wird dadurch einfacher, schneller und kostengünstiger. Das Musterprotokoll muss ebenfalls notariell beurkundet werden.


Ein Musterprotokoll für Einpersonengesellschaften finden Sie hier als PDF zum Download.

Ein Musterprotokoll für Mehrpersonengesellschaften finden Sie hier als PDF zum Download.

Anmeldung und Eintragung im Handelsregister

Für die Anmeldung der GmbH beim elektronischen Handelsregister müssen folgende Unterlagen vorgelegt werden:

  • das notariell beurkundete Musterprotokoll oder
  • der Gesellschaftsvertrag,
  • die Legitimation der Geschäftsführer, sofern diese nicht bereits im Gesellschaftsvertrag genannt sind,
  • eine unterschriebene Liste der Gesellschafter mit Name, Vorname, Geburtsdatum und Wohnort der Gesellschafter sowie der Betrag der übernommenen Stammeinlage jedes Gesellschafters,
  • falls Sacheinlagen geleistet worden sind, die Verträge, die den Festsetzungen zugrunde liegen oder zu ihrer Ausführung geschlossen worden sind, und der Sachgründungsbericht,
  • wenn Sacheinlagen vereinbart sind, Unterlagen darüber, dass der Wert der Sacheinlagen den Betrag der dafür übernommenen Stammeinlagen erreicht,
  • Die Einlage kann durch Bareinlagen, Sacheinlagen (z.B. Maschinen) oder durch gemischte Einlagen erbracht werden. Sacheinlagen müssen vor der Anmeldung der Gesellschaft geleistet sein. Bei Bareinlagen muss vor Anmeldung mindestens ein Viertel der Summe einbezahlt werden. Zusammen mit einer etwaigen Sacheinlage muss mindestens die Hälfte des Mindeststammkapitals vor der Anmeldung der Gesellschaft erbracht werden, als mindestens 12.500 Euro. 

Haftung

Gegenüber Gläubigern haftet die GmbH – in der Regel – nur mit ihrem Gesellschaftsvermögen. Die Gesellschafter haften nicht mit ihrem privaten Vermögen, allerdings gibt es Ausnahmen. Beispiele: Gesellschafter haften zusätzlich mit Privatvermögen bei persönlichen Krediten oder Bürgschaften. Sie haften auch persönlich bei Verstößen gegen die strengen Regeln über das GmbH-Kapital sowie bei der so genannten Durchgriffshaftung (z. B. bei bestimmten Schadenersatzansprüchen).

Unternehmensbezeichnung

Der Name kann in Form einer Personen-, Sach-, Phantasie- oder Mischfirma gewählt werden. Der Zusatz „Gesellschaft mit beschränkter Haftung" oder „GmbH" ist verpflichtend. Zum Beispiel: „Meier GmbH“.

Steuern

Die GmbH muss Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer sowie den Solidaritätszuschlag entrichten. Bei Gewinnausschüttungen an Anteilseigner ist Kapitalertragsteuer fällig.

Ein-Personen-GmbH

Durch eine notariell beurkundete Erklärung kann ein Einzelunternehmen auch in eine so genannte Ein-Personen-GmbH umgewandelt werden.
Diese Rechtsform vereint die Vorteile einer Einzelunternehmung mit denen einer GmbH. Der Unternehmer/Inhaber wird dabei zu seinem eigenen angestellten Geschäftsführer und ist somit gleichzeitig Chef und Angestellter.
Die Organstruktur ist grundsätzlich mit der der Mehr-Personen-GmbH identisch. Hat der Alleingesellschafter allerdings auch die Geschäftsführung inne, so unterliegt sein Vertreterhandeln nach § 35 Abs. 4 GmbHG dem § 181 BGB, der das Insichgeschäft verbietet. Eine Befreiung von § 181 BGB bedarf der Eintragung im Register.
Die oben aufgeführten Informationen zur Rechtsform stellen keine Rechtsberatung dar.

Hinweis: Das Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen (MoMiG) gilt seit dem 01. November 2008. Das Gesetz soll vorrangig Unternehmensgründungen erleichtern und beschleunigen. Sie finden das Gesetz hier.

Quelle und weitere Informationen

Steuern

Deutsch

Für die Anmeldung Ihrer selbständigen Tätigkeit können Sie sich an folgenden Schritten orientieren:

Gewerbe

Erkundigen Sie sich zunächst, ob Sie eine Erlaubnis oder Genehmigung benötigen bzw. eine Fachkundeprüfung ablegen müssen. Auskünfte erteilt die Industrie- und Handelskammer.
Planen Sie eine handwerkliche oder handwerksähnliche Tätigkeit, müssen Sie sich in die Handwerksrolle oder im Verzeichnis der handwerksähnlichen Gewerbe bei der Handwerkskammer eintragen lassen.
Sobald alle notwendigen Unterlagen vorliegen, melden Sie Ihr Vorhaben beim Gewerbeamt an. Das Gewerbeamt informiert alle weiteren Behörden und Institutionen, wie bspw. das Finanzamt, das Ordnungsamt, die Berufsgenossenschaft, die Industrie- und Handelskammer oder die Handwerkskammer.


Quelle und weitere Informationen

Dienstleistungen

Es gibt ganz viele verschiedene Tätigkeiten im Dienstleistungsbereich und dementsprechend viele Ausbildungen. Das reicht von einfachen, schnell zu erlernenden Tätigkeiten, bis zu hoch qualifizierten Dienstleistungen, für die man eine lange Ausbildung samt akademischem Abschluss braucht.

Sie sind sich nicht sicher, ob Sie mit Ihrem Unternehmen eine Dienstleistung ausüben? Als Dienstleistung bezeichnet man ein nicht-materielles Wirtschaftsgut, welches auf Anfrage eines Kunden erbracht wird, meist gleichzeitig erzeugt und verbraucht wird, nicht gelagert und (normalerweise) nicht übertragen werden kann. Im allgemeinen Sprachgebrauch nennen wir es einfach: eine Tätigkeit (im Unterschied zu einem Produkt).

Mehr und mehr kommen zu den klassischen Dienstleistungen, wie Beratung und Pflegedienste, spezialisierte Angebote, die industrielle Produkte ergänzen – wie zum Beispiel Beratungs- oder Schulungsangebote.

Dienstleistungs-Angebote gibt es in nahezu allen Bereichen:

  • Bildung und Beratung
    • steuerliche, juristische, betriebswirtschaftliche u.a. Beratung
    • Schulungs- und Weiterbildungseinrichtungen
  • Gesundheit und Soziales
    • Ärztliche Versorgung
    • Ambulante Pflegedienste
    • Kindertagesbetreuung
  • Haus und Garten
    • Einrichtungsberatung
    • Haushalthilfe
    • Hausmeisterdienste
    • Hausverwaltung
  • Freizeit,Kultur,Tourismus
    • Gastronomie
    • Reiseveranstaltungen
    • Konzertveranstaltungen
  • Unternehmensnahe Dienstleistungen
    • Logistikplanung
    • Personaldienstleistungen
    • Speditionen
  • Wissensbasierte Dienstleistungen
    • Forschung und Entwicklung
    • Ingenieurdienstleistungen
    • Internet und Kommunikation

Dienstleistungen werden entweder den gewerblichen oder freiberuflichen Tätigkeiten zugeordnet.

Quelle und weitere Informationen

Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)

Die GmbH gehört zu den Kapitalgesellschaften. Sie ist für Gründerinnen und Gründer geeignet, die ihre Haftung beschränken möchten.

Gründung

Die GmbH wird von mindestens einem Gesellschafter (Ein-Personen-GmbH) gegründet. Der Gesellschaftsvertrag muss notariell beurkundet werden. Das Mindeststammkapital beträgt 25.000 Euro.

GmbH-Vertrag

Der GmbH-Vertrag muss u.a. Angaben zu folgenden Punkten enthalten:

  • Firma, Sitz der Gesellschaft
  • Gegenstand des Unternehmens
  • Dauer der Gesellschaft
  • Stammkapital, Stammeinlagen
  • Tätigkeitsverpflichtung der Gesellschafter
  • Geschäftsführer
  • Vertretungsregelung
  • Gesellschafterbeschlüsse
  • Gesellschafterversammlung
  • Geschäftsjahr und Jahresabschluss
  • Gewinnverteilung
  • Gesellschafterveränderungen
  • Wettbewerbsverbot

Musterprotokoll

Für einfache Standardgründungen mit einem oder bis zu drei Gesellschaftern kann auch ein Musterprotokoll verwendet werden. Anders als beim normalen Gesellschaftsvertrag kombiniert es Gesellschaftsvertrag, Gesellschafterliste und Bestellung des Geschäftsführers. Die Gründung wird dadurch einfacher, schneller und kostengünstiger. Das Musterprotokoll muss ebenfalls notariell beurkundet werden.


Ein Musterprotokoll für Einpersonengesellschaften finden Sie hier als PDF zum Download.

Ein Musterprotokoll für Mehrpersonengesellschaften finden Sie hier als PDF zum Download.

Anmeldung und Eintragung im Handelsregister

Für die Anmeldung der GmbH beim elektronischen Handelsregister müssen folgende Unterlagen vorgelegt werden:

  • das notariell beurkundete Musterprotokoll oder
  • der Gesellschaftsvertrag,
  • die Legitimation der Geschäftsführer, sofern diese nicht bereits im Gesellschaftsvertrag genannt sind,
  • eine unterschriebene Liste der Gesellschafter mit Name, Vorname, Geburtsdatum und Wohnort der Gesellschafter sowie der Betrag der übernommenen Stammeinlage jedes Gesellschafters,
  • falls Sacheinlagen geleistet worden sind, die Verträge, die den Festsetzungen zugrunde liegen oder zu ihrer Ausführung geschlossen worden sind, und der Sachgründungsbericht,
  • wenn Sacheinlagen vereinbart sind, Unterlagen darüber, dass der Wert der Sacheinlagen den Betrag der dafür übernommenen Stammeinlagen erreicht,
  • Die Einlage kann durch Bareinlagen, Sacheinlagen (z.B. Maschinen) oder durch gemischte Einlagen erbracht werden. Sacheinlagen müssen vor der Anmeldung der Gesellschaft geleistet sein. Bei Bareinlagen muss vor Anmeldung mindestens ein Viertel der Summe einbezahlt werden. Zusammen mit einer etwaigen Sacheinlage muss mindestens die Hälfte des Mindeststammkapitals vor der Anmeldung der Gesellschaft erbracht werden, als mindestens 12.500 Euro. 

Haftung

Gegenüber Gläubigern haftet die GmbH – in der Regel – nur mit ihrem Gesellschaftsvermögen. Die Gesellschafter haften nicht mit ihrem privaten Vermögen, allerdings gibt es Ausnahmen. Beispiele: Gesellschafter haften zusätzlich mit Privatvermögen bei persönlichen Krediten oder Bürgschaften. Sie haften auch persönlich bei Verstößen gegen die strengen Regeln über das GmbH-Kapital sowie bei der so genannten Durchgriffshaftung (z. B. bei bestimmten Schadenersatzansprüchen).

Unternehmensbezeichnung

Der Name kann in Form einer Personen-, Sach-, Phantasie- oder Mischfirma gewählt werden. Der Zusatz „Gesellschaft mit beschränkter Haftung" oder „GmbH" ist verpflichtend. Zum Beispiel: „Meier GmbH“.

Steuern

Die GmbH muss Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer sowie den Solidaritätszuschlag entrichten. Bei Gewinnausschüttungen an Anteilseigner ist Kapitalertragsteuer fällig.

Ein-Personen-GmbH

Durch eine notariell beurkundete Erklärung kann ein Einzelunternehmen auch in eine so genannte Ein-Personen-GmbH umgewandelt werden.
Diese Rechtsform vereint die Vorteile einer Einzelunternehmung mit denen einer GmbH. Der Unternehmer/Inhaber wird dabei zu seinem eigenen angestellten Geschäftsführer und ist somit gleichzeitig Chef und Angestellter.
Die Organstruktur ist grundsätzlich mit der der Mehr-Personen-GmbH identisch. Hat der Alleingesellschafter allerdings auch die Geschäftsführung inne, so unterliegt sein Vertreterhandeln nach § 35 Abs. 4 GmbHG dem § 181 BGB, der das Insichgeschäft verbietet. Eine Befreiung von § 181 BGB bedarf der Eintragung im Register.
Die oben aufgeführten Informationen zur Rechtsform stellen keine Rechtsberatung dar.

Hinweis: Das Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen (MoMiG) gilt seit dem 01. November 2008. Das Gesetz soll vorrangig Unternehmensgründungen erleichtern und beschleunigen. Sie finden das Gesetz hier.

Quelle und weitere Informationen

Versicherungen

Deutsch

Für die Anmeldung Ihrer selbständigen Tätigkeit können Sie sich an folgenden Schritten orientieren:

Gewerbe

Erkundigen Sie sich zunächst, ob Sie eine Erlaubnis oder Genehmigung benötigen bzw. eine Fachkundeprüfung ablegen müssen. Auskünfte erteilt die Industrie- und Handelskammer.
Planen Sie eine handwerkliche oder handwerksähnliche Tätigkeit, müssen Sie sich in die Handwerksrolle oder im Verzeichnis der handwerksähnlichen Gewerbe bei der Handwerkskammer eintragen lassen.
Sobald alle notwendigen Unterlagen vorliegen, melden Sie Ihr Vorhaben beim Gewerbeamt an. Das Gewerbeamt informiert alle weiteren Behörden und Institutionen, wie bspw. das Finanzamt, das Ordnungsamt, die Berufsgenossenschaft, die Industrie- und Handelskammer oder die Handwerkskammer.


Quelle und weitere Informationen

Dienstleistungen

Es gibt ganz viele verschiedene Tätigkeiten im Dienstleistungsbereich und dementsprechend viele Ausbildungen. Das reicht von einfachen, schnell zu erlernenden Tätigkeiten, bis zu hoch qualifizierten Dienstleistungen, für die man eine lange Ausbildung samt akademischem Abschluss braucht.

Sie sind sich nicht sicher, ob Sie mit Ihrem Unternehmen eine Dienstleistung ausüben? Als Dienstleistung bezeichnet man ein nicht-materielles Wirtschaftsgut, welches auf Anfrage eines Kunden erbracht wird, meist gleichzeitig erzeugt und verbraucht wird, nicht gelagert und (normalerweise) nicht übertragen werden kann. Im allgemeinen Sprachgebrauch nennen wir es einfach: eine Tätigkeit (im Unterschied zu einem Produkt).

Mehr und mehr kommen zu den klassischen Dienstleistungen, wie Beratung und Pflegedienste, spezialisierte Angebote, die industrielle Produkte ergänzen – wie zum Beispiel Beratungs- oder Schulungsangebote.

Dienstleistungs-Angebote gibt es in nahezu allen Bereichen:

  • Bildung und Beratung
    • steuerliche, juristische, betriebswirtschaftliche u.a. Beratung
    • Schulungs- und Weiterbildungseinrichtungen
  • Gesundheit und Soziales
    • Ärztliche Versorgung
    • Ambulante Pflegedienste
    • Kindertagesbetreuung
  • Haus und Garten
    • Einrichtungsberatung
    • Haushalthilfe
    • Hausmeisterdienste
    • Hausverwaltung
  • Freizeit,Kultur,Tourismus
    • Gastronomie
    • Reiseveranstaltungen
    • Konzertveranstaltungen
  • Unternehmensnahe Dienstleistungen
    • Logistikplanung
    • Personaldienstleistungen
    • Speditionen
  • Wissensbasierte Dienstleistungen
    • Forschung und Entwicklung
    • Ingenieurdienstleistungen
    • Internet und Kommunikation

Dienstleistungen werden entweder den gewerblichen oder freiberuflichen Tätigkeiten zugeordnet.

Quelle und weitere Informationen

Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)

Die GmbH gehört zu den Kapitalgesellschaften. Sie ist für Gründerinnen und Gründer geeignet, die ihre Haftung beschränken möchten.

Gründung

Die GmbH wird von mindestens einem Gesellschafter (Ein-Personen-GmbH) gegründet. Der Gesellschaftsvertrag muss notariell beurkundet werden. Das Mindeststammkapital beträgt 25.000 Euro.

GmbH-Vertrag

Der GmbH-Vertrag muss u.a. Angaben zu folgenden Punkten enthalten:

  • Firma, Sitz der Gesellschaft
  • Gegenstand des Unternehmens
  • Dauer der Gesellschaft
  • Stammkapital, Stammeinlagen
  • Tätigkeitsverpflichtung der Gesellschafter
  • Geschäftsführer
  • Vertretungsregelung
  • Gesellschafterbeschlüsse
  • Gesellschafterversammlung
  • Geschäftsjahr und Jahresabschluss
  • Gewinnverteilung
  • Gesellschafterveränderungen
  • Wettbewerbsverbot

Musterprotokoll

Für einfache Standardgründungen mit einem oder bis zu drei Gesellschaftern kann auch ein Musterprotokoll verwendet werden. Anders als beim normalen Gesellschaftsvertrag kombiniert es Gesellschaftsvertrag, Gesellschafterliste und Bestellung des Geschäftsführers. Die Gründung wird dadurch einfacher, schneller und kostengünstiger. Das Musterprotokoll muss ebenfalls notariell beurkundet werden.


Ein Musterprotokoll für Einpersonengesellschaften finden Sie hier als PDF zum Download.

Ein Musterprotokoll für Mehrpersonengesellschaften finden Sie hier als PDF zum Download.

Anmeldung und Eintragung im Handelsregister

Für die Anmeldung der GmbH beim elektronischen Handelsregister müssen folgende Unterlagen vorgelegt werden:

  • das notariell beurkundete Musterprotokoll oder
  • der Gesellschaftsvertrag,
  • die Legitimation der Geschäftsführer, sofern diese nicht bereits im Gesellschaftsvertrag genannt sind,
  • eine unterschriebene Liste der Gesellschafter mit Name, Vorname, Geburtsdatum und Wohnort der Gesellschafter sowie der Betrag der übernommenen Stammeinlage jedes Gesellschafters,
  • falls Sacheinlagen geleistet worden sind, die Verträge, die den Festsetzungen zugrunde liegen oder zu ihrer Ausführung geschlossen worden sind, und der Sachgründungsbericht,
  • wenn Sacheinlagen vereinbart sind, Unterlagen darüber, dass der Wert der Sacheinlagen den Betrag der dafür übernommenen Stammeinlagen erreicht,
  • Die Einlage kann durch Bareinlagen, Sacheinlagen (z.B. Maschinen) oder durch gemischte Einlagen erbracht werden. Sacheinlagen müssen vor der Anmeldung der Gesellschaft geleistet sein. Bei Bareinlagen muss vor Anmeldung mindestens ein Viertel der Summe einbezahlt werden. Zusammen mit einer etwaigen Sacheinlage muss mindestens die Hälfte des Mindeststammkapitals vor der Anmeldung der Gesellschaft erbracht werden, als mindestens 12.500 Euro. 

Haftung

Gegenüber Gläubigern haftet die GmbH – in der Regel – nur mit ihrem Gesellschaftsvermögen. Die Gesellschafter haften nicht mit ihrem privaten Vermögen, allerdings gibt es Ausnahmen. Beispiele: Gesellschafter haften zusätzlich mit Privatvermögen bei persönlichen Krediten oder Bürgschaften. Sie haften auch persönlich bei Verstößen gegen die strengen Regeln über das GmbH-Kapital sowie bei der so genannten Durchgriffshaftung (z. B. bei bestimmten Schadenersatzansprüchen).

Unternehmensbezeichnung

Der Name kann in Form einer Personen-, Sach-, Phantasie- oder Mischfirma gewählt werden. Der Zusatz „Gesellschaft mit beschränkter Haftung" oder „GmbH" ist verpflichtend. Zum Beispiel: „Meier GmbH“.

Steuern

Die GmbH muss Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer sowie den Solidaritätszuschlag entrichten. Bei Gewinnausschüttungen an Anteilseigner ist Kapitalertragsteuer fällig.

Ein-Personen-GmbH

Durch eine notariell beurkundete Erklärung kann ein Einzelunternehmen auch in eine so genannte Ein-Personen-GmbH umgewandelt werden.
Diese Rechtsform vereint die Vorteile einer Einzelunternehmung mit denen einer GmbH. Der Unternehmer/Inhaber wird dabei zu seinem eigenen angestellten Geschäftsführer und ist somit gleichzeitig Chef und Angestellter.
Die Organstruktur ist grundsätzlich mit der der Mehr-Personen-GmbH identisch. Hat der Alleingesellschafter allerdings auch die Geschäftsführung inne, so unterliegt sein Vertreterhandeln nach § 35 Abs. 4 GmbHG dem § 181 BGB, der das Insichgeschäft verbietet. Eine Befreiung von § 181 BGB bedarf der Eintragung im Register.
Die oben aufgeführten Informationen zur Rechtsform stellen keine Rechtsberatung dar.

Hinweis: Das Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen (MoMiG) gilt seit dem 01. November 2008. Das Gesetz soll vorrangig Unternehmensgründungen erleichtern und beschleunigen. Sie finden das Gesetz hier.

Quelle und weitere Informationen

Gesetze

Deutsch

Für die Anmeldung Ihrer selbständigen Tätigkeit können Sie sich an folgenden Schritten orientieren:

Gewerbe

Erkundigen Sie sich zunächst, ob Sie eine Erlaubnis oder Genehmigung benötigen bzw. eine Fachkundeprüfung ablegen müssen. Auskünfte erteilt die Industrie- und Handelskammer.
Planen Sie eine handwerkliche oder handwerksähnliche Tätigkeit, müssen Sie sich in die Handwerksrolle oder im Verzeichnis der handwerksähnlichen Gewerbe bei der Handwerkskammer eintragen lassen.
Sobald alle notwendigen Unterlagen vorliegen, melden Sie Ihr Vorhaben beim Gewerbeamt an. Das Gewerbeamt informiert alle weiteren Behörden und Institutionen, wie bspw. das Finanzamt, das Ordnungsamt, die Berufsgenossenschaft, die Industrie- und Handelskammer oder die Handwerkskammer.


Quelle und weitere Informationen

Dienstleistungen

Es gibt ganz viele verschiedene Tätigkeiten im Dienstleistungsbereich und dementsprechend viele Ausbildungen. Das reicht von einfachen, schnell zu erlernenden Tätigkeiten, bis zu hoch qualifizierten Dienstleistungen, für die man eine lange Ausbildung samt akademischem Abschluss braucht.

Sie sind sich nicht sicher, ob Sie mit Ihrem Unternehmen eine Dienstleistung ausüben? Als Dienstleistung bezeichnet man ein nicht-materielles Wirtschaftsgut, welches auf Anfrage eines Kunden erbracht wird, meist gleichzeitig erzeugt und verbraucht wird, nicht gelagert und (normalerweise) nicht übertragen werden kann. Im allgemeinen Sprachgebrauch nennen wir es einfach: eine Tätigkeit (im Unterschied zu einem Produkt).

Mehr und mehr kommen zu den klassischen Dienstleistungen, wie Beratung und Pflegedienste, spezialisierte Angebote, die industrielle Produkte ergänzen – wie zum Beispiel Beratungs- oder Schulungsangebote.

Dienstleistungs-Angebote gibt es in nahezu allen Bereichen:

  • Bildung und Beratung
    • steuerliche, juristische, betriebswirtschaftliche u.a. Beratung
    • Schulungs- und Weiterbildungseinrichtungen
  • Gesundheit und Soziales
    • Ärztliche Versorgung
    • Ambulante Pflegedienste
    • Kindertagesbetreuung
  • Haus und Garten
    • Einrichtungsberatung
    • Haushalthilfe
    • Hausmeisterdienste
    • Hausverwaltung
  • Freizeit,Kultur,Tourismus
    • Gastronomie
    • Reiseveranstaltungen
    • Konzertveranstaltungen
  • Unternehmensnahe Dienstleistungen
    • Logistikplanung
    • Personaldienstleistungen
    • Speditionen
  • Wissensbasierte Dienstleistungen
    • Forschung und Entwicklung
    • Ingenieurdienstleistungen
    • Internet und Kommunikation

Dienstleistungen werden entweder den gewerblichen oder freiberuflichen Tätigkeiten zugeordnet.

Quelle und weitere Informationen

Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)

Die GmbH gehört zu den Kapitalgesellschaften. Sie ist für Gründerinnen und Gründer geeignet, die ihre Haftung beschränken möchten.

Gründung

Die GmbH wird von mindestens einem Gesellschafter (Ein-Personen-GmbH) gegründet. Der Gesellschaftsvertrag muss notariell beurkundet werden. Das Mindeststammkapital beträgt 25.000 Euro.

GmbH-Vertrag

Der GmbH-Vertrag muss u.a. Angaben zu folgenden Punkten enthalten:

  • Firma, Sitz der Gesellschaft
  • Gegenstand des Unternehmens
  • Dauer der Gesellschaft
  • Stammkapital, Stammeinlagen
  • Tätigkeitsverpflichtung der Gesellschafter
  • Geschäftsführer
  • Vertretungsregelung
  • Gesellschafterbeschlüsse
  • Gesellschafterversammlung
  • Geschäftsjahr und Jahresabschluss
  • Gewinnverteilung
  • Gesellschafterveränderungen
  • Wettbewerbsverbot

Musterprotokoll

Für einfache Standardgründungen mit einem oder bis zu drei Gesellschaftern kann auch ein Musterprotokoll verwendet werden. Anders als beim normalen Gesellschaftsvertrag kombiniert es Gesellschaftsvertrag, Gesellschafterliste und Bestellung des Geschäftsführers. Die Gründung wird dadurch einfacher, schneller und kostengünstiger. Das Musterprotokoll muss ebenfalls notariell beurkundet werden.


Ein Musterprotokoll für Einpersonengesellschaften finden Sie hier als PDF zum Download.

Ein Musterprotokoll für Mehrpersonengesellschaften finden Sie hier als PDF zum Download.

Anmeldung und Eintragung im Handelsregister

Für die Anmeldung der GmbH beim elektronischen Handelsregister müssen folgende Unterlagen vorgelegt werden:

  • das notariell beurkundete Musterprotokoll oder
  • der Gesellschaftsvertrag,
  • die Legitimation der Geschäftsführer, sofern diese nicht bereits im Gesellschaftsvertrag genannt sind,
  • eine unterschriebene Liste der Gesellschafter mit Name, Vorname, Geburtsdatum und Wohnort der Gesellschafter sowie der Betrag der übernommenen Stammeinlage jedes Gesellschafters,
  • falls Sacheinlagen geleistet worden sind, die Verträge, die den Festsetzungen zugrunde liegen oder zu ihrer Ausführung geschlossen worden sind, und der Sachgründungsbericht,
  • wenn Sacheinlagen vereinbart sind, Unterlagen darüber, dass der Wert der Sacheinlagen den Betrag der dafür übernommenen Stammeinlagen erreicht,
  • Die Einlage kann durch Bareinlagen, Sacheinlagen (z.B. Maschinen) oder durch gemischte Einlagen erbracht werden. Sacheinlagen müssen vor der Anmeldung der Gesellschaft geleistet sein. Bei Bareinlagen muss vor Anmeldung mindestens ein Viertel der Summe einbezahlt werden. Zusammen mit einer etwaigen Sacheinlage muss mindestens die Hälfte des Mindeststammkapitals vor der Anmeldung der Gesellschaft erbracht werden, als mindestens 12.500 Euro. 

Haftung

Gegenüber Gläubigern haftet die GmbH – in der Regel – nur mit ihrem Gesellschaftsvermögen. Die Gesellschafter haften nicht mit ihrem privaten Vermögen, allerdings gibt es Ausnahmen. Beispiele: Gesellschafter haften zusätzlich mit Privatvermögen bei persönlichen Krediten oder Bürgschaften. Sie haften auch persönlich bei Verstößen gegen die strengen Regeln über das GmbH-Kapital sowie bei der so genannten Durchgriffshaftung (z. B. bei bestimmten Schadenersatzansprüchen).

Unternehmensbezeichnung

Der Name kann in Form einer Personen-, Sach-, Phantasie- oder Mischfirma gewählt werden. Der Zusatz „Gesellschaft mit beschränkter Haftung" oder „GmbH" ist verpflichtend. Zum Beispiel: „Meier GmbH“.

Steuern

Die GmbH muss Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer sowie den Solidaritätszuschlag entrichten. Bei Gewinnausschüttungen an Anteilseigner ist Kapitalertragsteuer fällig.

Ein-Personen-GmbH

Durch eine notariell beurkundete Erklärung kann ein Einzelunternehmen auch in eine so genannte Ein-Personen-GmbH umgewandelt werden.
Diese Rechtsform vereint die Vorteile einer Einzelunternehmung mit denen einer GmbH. Der Unternehmer/Inhaber wird dabei zu seinem eigenen angestellten Geschäftsführer und ist somit gleichzeitig Chef und Angestellter.
Die Organstruktur ist grundsätzlich mit der der Mehr-Personen-GmbH identisch. Hat der Alleingesellschafter allerdings auch die Geschäftsführung inne, so unterliegt sein Vertreterhandeln nach § 35 Abs. 4 GmbHG dem § 181 BGB, der das Insichgeschäft verbietet. Eine Befreiung von § 181 BGB bedarf der Eintragung im Register.
Die oben aufgeführten Informationen zur Rechtsform stellen keine Rechtsberatung dar.

Hinweis: Das Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen (MoMiG) gilt seit dem 01. November 2008. Das Gesetz soll vorrangig Unternehmensgründungen erleichtern und beschleunigen. Sie finden das Gesetz hier.

Quelle und weitere Informationen

Beratung und Förderung

Deutsch

Für die Anmeldung Ihrer selbständigen Tätigkeit können Sie sich an folgenden Schritten orientieren:

Gewerbe

Erkundigen Sie sich zunächst, ob Sie eine Erlaubnis oder Genehmigung benötigen bzw. eine Fachkundeprüfung ablegen müssen. Auskünfte erteilt die Industrie- und Handelskammer.
Planen Sie eine handwerkliche oder handwerksähnliche Tätigkeit, müssen Sie sich in die Handwerksrolle oder im Verzeichnis der handwerksähnlichen Gewerbe bei der Handwerkskammer eintragen lassen.
Sobald alle notwendigen Unterlagen vorliegen, melden Sie Ihr Vorhaben beim Gewerbeamt an. Das Gewerbeamt informiert alle weiteren Behörden und Institutionen, wie bspw. das Finanzamt, das Ordnungsamt, die Berufsgenossenschaft, die Industrie- und Handelskammer oder die Handwerkskammer.


Quelle und weitere Informationen

Dienstleistungen

Es gibt ganz viele verschiedene Tätigkeiten im Dienstleistungsbereich und dementsprechend viele Ausbildungen. Das reicht von einfachen, schnell zu erlernenden Tätigkeiten, bis zu hoch qualifizierten Dienstleistungen, für die man eine lange Ausbildung samt akademischem Abschluss braucht.

Sie sind sich nicht sicher, ob Sie mit Ihrem Unternehmen eine Dienstleistung ausüben? Als Dienstleistung bezeichnet man ein nicht-materielles Wirtschaftsgut, welches auf Anfrage eines Kunden erbracht wird, meist gleichzeitig erzeugt und verbraucht wird, nicht gelagert und (normalerweise) nicht übertragen werden kann. Im allgemeinen Sprachgebrauch nennen wir es einfach: eine Tätigkeit (im Unterschied zu einem Produkt).

Mehr und mehr kommen zu den klassischen Dienstleistungen, wie Beratung und Pflegedienste, spezialisierte Angebote, die industrielle Produkte ergänzen – wie zum Beispiel Beratungs- oder Schulungsangebote.

Dienstleistungs-Angebote gibt es in nahezu allen Bereichen:

  • Bildung und Beratung
    • steuerliche, juristische, betriebswirtschaftliche u.a. Beratung
    • Schulungs- und Weiterbildungseinrichtungen
  • Gesundheit und Soziales
    • Ärztliche Versorgung
    • Ambulante Pflegedienste
    • Kindertagesbetreuung
  • Haus und Garten
    • Einrichtungsberatung
    • Haushalthilfe
    • Hausmeisterdienste
    • Hausverwaltung
  • Freizeit,Kultur,Tourismus
    • Gastronomie
    • Reiseveranstaltungen
    • Konzertveranstaltungen
  • Unternehmensnahe Dienstleistungen
    • Logistikplanung
    • Personaldienstleistungen
    • Speditionen
  • Wissensbasierte Dienstleistungen
    • Forschung und Entwicklung
    • Ingenieurdienstleistungen
    • Internet und Kommunikation

Dienstleistungen werden entweder den gewerblichen oder freiberuflichen Tätigkeiten zugeordnet.

Quelle und weitere Informationen

Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)

Die GmbH gehört zu den Kapitalgesellschaften. Sie ist für Gründerinnen und Gründer geeignet, die ihre Haftung beschränken möchten.

Gründung

Die GmbH wird von mindestens einem Gesellschafter (Ein-Personen-GmbH) gegründet. Der Gesellschaftsvertrag muss notariell beurkundet werden. Das Mindeststammkapital beträgt 25.000 Euro.

GmbH-Vertrag

Der GmbH-Vertrag muss u.a. Angaben zu folgenden Punkten enthalten:

  • Firma, Sitz der Gesellschaft
  • Gegenstand des Unternehmens
  • Dauer der Gesellschaft
  • Stammkapital, Stammeinlagen
  • Tätigkeitsverpflichtung der Gesellschafter
  • Geschäftsführer
  • Vertretungsregelung
  • Gesellschafterbeschlüsse
  • Gesellschafterversammlung
  • Geschäftsjahr und Jahresabschluss
  • Gewinnverteilung
  • Gesellschafterveränderungen
  • Wettbewerbsverbot

Musterprotokoll

Für einfache Standardgründungen mit einem oder bis zu drei Gesellschaftern kann auch ein Musterprotokoll verwendet werden. Anders als beim normalen Gesellschaftsvertrag kombiniert es Gesellschaftsvertrag, Gesellschafterliste und Bestellung des Geschäftsführers. Die Gründung wird dadurch einfacher, schneller und kostengünstiger. Das Musterprotokoll muss ebenfalls notariell beurkundet werden.


Ein Musterprotokoll für Einpersonengesellschaften finden Sie hier als PDF zum Download.

Ein Musterprotokoll für Mehrpersonengesellschaften finden Sie hier als PDF zum Download.

Anmeldung und Eintragung im Handelsregister

Für die Anmeldung der GmbH beim elektronischen Handelsregister müssen folgende Unterlagen vorgelegt werden:

  • das notariell beurkundete Musterprotokoll oder
  • der Gesellschaftsvertrag,
  • die Legitimation der Geschäftsführer, sofern diese nicht bereits im Gesellschaftsvertrag genannt sind,
  • eine unterschriebene Liste der Gesellschafter mit Name, Vorname, Geburtsdatum und Wohnort der Gesellschafter sowie der Betrag der übernommenen Stammeinlage jedes Gesellschafters,
  • falls Sacheinlagen geleistet worden sind, die Verträge, die den Festsetzungen zugrunde liegen oder zu ihrer Ausführung geschlossen worden sind, und der Sachgründungsbericht,
  • wenn Sacheinlagen vereinbart sind, Unterlagen darüber, dass der Wert der Sacheinlagen den Betrag der dafür übernommenen Stammeinlagen erreicht,
  • Die Einlage kann durch Bareinlagen, Sacheinlagen (z.B. Maschinen) oder durch gemischte Einlagen erbracht werden. Sacheinlagen müssen vor der Anmeldung der Gesellschaft geleistet sein. Bei Bareinlagen muss vor Anmeldung mindestens ein Viertel der Summe einbezahlt werden. Zusammen mit einer etwaigen Sacheinlage muss mindestens die Hälfte des Mindeststammkapitals vor der Anmeldung der Gesellschaft erbracht werden, als mindestens 12.500 Euro. 

Haftung

Gegenüber Gläubigern haftet die GmbH – in der Regel – nur mit ihrem Gesellschaftsvermögen. Die Gesellschafter haften nicht mit ihrem privaten Vermögen, allerdings gibt es Ausnahmen. Beispiele: Gesellschafter haften zusätzlich mit Privatvermögen bei persönlichen Krediten oder Bürgschaften. Sie haften auch persönlich bei Verstößen gegen die strengen Regeln über das GmbH-Kapital sowie bei der so genannten Durchgriffshaftung (z. B. bei bestimmten Schadenersatzansprüchen).

Unternehmensbezeichnung

Der Name kann in Form einer Personen-, Sach-, Phantasie- oder Mischfirma gewählt werden. Der Zusatz „Gesellschaft mit beschränkter Haftung" oder „GmbH" ist verpflichtend. Zum Beispiel: „Meier GmbH“.

Steuern

Die GmbH muss Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer sowie den Solidaritätszuschlag entrichten. Bei Gewinnausschüttungen an Anteilseigner ist Kapitalertragsteuer fällig.

Ein-Personen-GmbH

Durch eine notariell beurkundete Erklärung kann ein Einzelunternehmen auch in eine so genannte Ein-Personen-GmbH umgewandelt werden.
Diese Rechtsform vereint die Vorteile einer Einzelunternehmung mit denen einer GmbH. Der Unternehmer/Inhaber wird dabei zu seinem eigenen angestellten Geschäftsführer und ist somit gleichzeitig Chef und Angestellter.
Die Organstruktur ist grundsätzlich mit der der Mehr-Personen-GmbH identisch. Hat der Alleingesellschafter allerdings auch die Geschäftsführung inne, so unterliegt sein Vertreterhandeln nach § 35 Abs. 4 GmbHG dem § 181 BGB, der das Insichgeschäft verbietet. Eine Befreiung von § 181 BGB bedarf der Eintragung im Register.
Die oben aufgeführten Informationen zur Rechtsform stellen keine Rechtsberatung dar.

Hinweis: Das Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen (MoMiG) gilt seit dem 01. November 2008. Das Gesetz soll vorrangig Unternehmensgründungen erleichtern und beschleunigen. Sie finden das Gesetz hier.

Quelle und weitere Informationen

Es liegen keine Daten zu Kammern und Wirtschaftsförderungsgesellschaften vor.

 

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